US-Zahlungsdienste dominieren Spielotheken-Einzahlungen
Reale Nutzungsdaten der DGGS zeigen, dass die meisten Einzahlungen in den Online-Spielotheken per PayPal durchgeführt werden. Insgesamt liegen US-Zahlungsdienste deutlich vorn.
Die DGGS Deutsche Gesellschaft für Glücksspiel hat ausgewertet, welche Zahlungsdienstleister 2025 am häufigsten für Einzahlungen in den Spielotheken JackpotPiraten und BingBong genutzt wurden. Die Zahlen zeigen, dass Spielerinnen und Spieler bevorzugt PayPal verwenden.
Zusammengerechnet mit den Einzahlungen per Visa- oder Mastercard dominieren US-Zahlungsdienstleister mit fast 62 % deutlich den Zahlungsverkehr in den ersten deutschen Online-Spielotheken. Bei JackpotPiraten ist die US-Dominanz mit 62,3 % etwas höher als bei BingBong mit 59,5 %.
PayPal als meist genutzte Zahlungsoption
Bei den auf JackpotPiraten und BingBong getätigten Einzahlungen liegt PayPal mit 38,7 % eindeutig vor. Mit 40 % ist der Anteil der PayPal-Zahlungen bei JackpotPiraten noch deutlich höher als bei BingBong (31,3 %).
Nach PayPal ist die Sofortüberweisung via Klarna mit 15,8 % die am zweithäufigsten gewählte Einzahlungsmethode. Allerdings liegt Klarna nur bei JackpotPiraten ebenfalls direkt auf Platz 2 mit 16,1 %, während der schwedisch Zahlungsdienstleister bei BingBong mit 15 % nur den dritten Platz einnimmt.
Bei BingBong überwiegt nämlich mit 19,8 % die Mastercard, die bei JackpotPiraten mit 13,4 % deutlich weniger häufig genutzt wird. Markenübergreifend liegt die Mastercard mit 14,7 % auf dem dritten Platz.
E-Wallets, Visa und Apple
Die vierthäufigste Zahlungsmethode ist mit insgesamt 11,9 % Trustly, die bei BingBong für 14,2 % und bei JackpotPiraten für 11,4 % der Einzahlungen genutzt wird. Ungefähr gleich stark bei beiden Marken ist die Nutzung von Open Banking, einer deutschen Lösung für Instant-Zahlungen über das eigene Girokonto.
Bei JackpotPiraten wird Open Banking für 9 % aller Einzahlungen genutzt, bei BingBong für 8,5 %, woraus sich ein Gesamtanteil von 8,9 % über beide Marken hinweg ergibt. Auch die Visa Card wird mit 7,7 % respektive 7,8 % in beiden Spielotheken ungefähr gleich häufig genutzt.
Im Herbst 2025 wurden mit Neteller und Skrill zwei Zahlungsmethoden aus dem Angebot entfernt. Beide Zahlungsarten wurden insgesamt wenig von Spielerinnen und Spielern genutzt. Bis September bzw. Oktober machte Skrill 1,3 % aller Einzahlungen aus, Neteller hingegen nur 0,4 %.
Seit November können Nutzer hingegen auch auf Apple Pay zurückgreifen, um Echtgeld einzuzahlen. Seitdem ist Apple Pay für 0,6 % aller Einzahlungen genutzt worden. Wie sich die Nutzung dieser Zahlungsart nun im Jahr 2026 entwickelt, wird die DGGS weiter beobachten.
überarbeitet am: Dienstag, 31. März 2026