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In Solidarität mit unserer Kollegin – Stellungnahme der DGGS 

Stellungnahme der DGGS in eigener Sache in Solidarität mit unserer Kollegin

[ Bild: In Solidarität mit unserer Kollegin: Stellungnahme der DGGS in eigener Sache ]

Stellungnahme der DGGS

Liebe Leserinnen und Leser, liebe Spielerinnen und Spieler, liebe Partnerinnen und Partner,

wir wenden uns mit einem ernsten Anliegen an euch. Eine Kollegin aus unserem Team ist Ziel eines digitalen sexualisierten Übergriffs geworden: Ein ehemaliger Content-Creator unserer Video-Plattform hat sich unberechtigt Zugriff verschafft und ein Deepfake-Pornovideo mit dem Bild unserer Kollegin auf der Video-Plattform sowie auf unserem Discord-Server veröffentlicht.

Wir benennen diese Tat mit klaren Worten: Das ist sexualisierte Gewalt. Es war eine bewusste, einseitige Handlung des Täters – und die Verantwortung dafür trägt er allein. An unserer Kollegin haftet keinerlei Schuld, kein Anteil, kein „hätte sie". Bloßgestellt wurde durch diese Tat nicht sie, sondern der Täter selbst. Durch das, was er getan hat.

Unsere Kollegin hat unseren tiefsten Respekt. Sie geht diesen Weg nicht allein: Wir stehen vorbehaltlos an ihrer Seite – emotional, rechtlich, beruflich und so lange, wie sie es braucht. Wir richten unser Vorgehen nach ihrem Tempo, ihren Grenzen und ihren Entscheidungen.

Was wir bereits getan haben und tun

  • Strafanzeige gegen den Täter ist erstattet.
  • Es wird mit anwaltlich gegen ihn vorgegangen.
  • Die betreffenden Inhalte wurden umgehend entfernt; die Verbreitung wird konsequent verfolgt.
  • Unsere Zugriffsrechte, Sicherheitsstrukturen und internen Prozesse haben wir überprüft und geschärft, damit ein solcher Missbrauch sich nicht wiederholen kann.

Wofür wir als DGGS stehen

Wir tolerieren keine Form von Gewalt – und insbesondere keine sexualisierte Gewalt, unabhängig vom Geschlecht. Wer bei uns arbeitet, lehrt oder streamt, trägt Mitverantwortung für eine Kultur des Respekts. Wer dieses Vertrauen bricht, hat in unserem Umfeld keinen Platz – nicht heute, nicht morgen, nicht irgendwann wieder.

Hilfe und Anlaufstellen

Solltet ihr selbst von sexualisierter oder digitaler Gewalt betroffen sein – sei es durch einen ähnlichen Fall oder unabhängig davon – möchten wir euch ermutigen, Unterstützung in Anspruch zu nehmen. Externe Anlaufstellen sind unter anderem:

  • Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen" – 08000 116 016 (kostenfrei, 24/7, mehrsprachig)
  • Bundesverband Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe (bff)bff-frauen-gegen-gewalt.de
  • HateAid – Beratung bei digitaler Gewalt, http://hateaid.org

Wir danken unserer Kollegin für ihren Mut, diese Tat auch mit diesem Beitrag sichtbar zu machen – und euch allen für eine Haltung, die ihr den Rücken stärkt.

veröffentlicht am: Mittwoch, 27. Mai 2026
überarbeitet am: Donnerstag, 28. Mai 2026
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Tags:
Stellungnahme der DGGS,  in eigener Sache,  Solidarität mit unserer Kollegin 

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